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Packaging Guide

7. KDE Paketierung

Paketierung von KDE Programmen in Ubuntu wird vom Kubuntu und MOTU-Teams verwaltet. Sie können das Kubuntu Team auf der Kubuntu Mailingliste und #kubuntu-devel Freenode IRC Kanal kontaktieren. Mehr Informationen über Kubuntu-Entwicklung ist auf der Kubuntu Wikiseite.

Unsere Paketierung folgt der Praxis des Debian Qt/KDE Team und dem Debian KDE Extras Team. Die meisten unserer Pakete werden aus der Paketierung dieser Debian-Teams abgeleitet.

7.1. Richtlinien für Fehlerkorrekturen

Kubuntu führt keine Fehlerkorrekturen an KDE-Programmen durch solange sie nicht von Upstream-Autoren oder dortigen Einreichungen stammen, mit der Absicht sie bald in das Programm einfließen zu lassen, oder das Problem mit den Upstream-Autoren abgesprochen wurde.

Kubuntu ändert keine Paketbezeichnungen mit Ausnahme dort, wo Upstream dies erwartet (wie das Logo des Kickoff-Menüs links oben) oder es der Vereinfachung dient (wie der Entfernung des Begrüßungsbildschirms).

7.2. debian/rules

Debian-Pakete verwenden Zusätze zur herkömmlichen Debhelper-Verwendung. Diese sind im Paket pkg-kde-tools` enthalten.

Pakete, welche Debhelper 7 verwenden, sollten die Option --with=kde anhängen. Dies stellt sicher, dass die richtigen Flags zum Bauen benutzt werden und Optionen zum Umgang mit kdeinit-Stubs and Übersetzungen hinzugefügt werden:

%:
    dh $@ --with=kde

Einige neuere KDE-Packete verwenden das dhmk-System, eine alternative zu dh, welches von dem Debian Qt/KDE-Team entwickelt wurde. Sie können sich darüber in /usr/share/pkg-kde-tools/qt-kde-team/2/README informieren. Pakete die dieses benutzen, werden /usr/share/pkg-kde-tools/qt-kde-team/2/debian-qt-kde.mk enthalten anstelle des Ausführens von dh.

7.3. Übersetzungen

Übersetzungen von Paketen in main werden in Launchpad importiert und werden von Launchpad in Ubuntu’s Language-Packs exportiert.

Daher muss jedes KDE-Paket Übersetzungsvorlagen generieren, Upstream-Übersetzungen verwenden oder bereitstellen und Übersetzungen für .desktop-Dateien interpretieren können.

Um Übersetzungsvorlagen zu generieren, muss das Paket eine Message.sh Datei einbinden. Wenn dem nicht so ist, beschweren Sie sich Upstream. Ob es funktioniert, können Sie überprüfen, in dem Sie extract-messages.sh ausführen, welches eine oder mehrere Dateien namens .pot in po/ erstellen sollte. Dies wird während des Bauens automatisch getan, wenn Sie dh``mit der Option ``--width=kde benutzen.

Upstream wird normalerweise auch die Übersetzungs .po Dateien in das po/ Verzeichnis packen müssen. Falls sie das nicht tun, prüfen Sie ob diese in separaten Upsteam Sprachpaketen wie dem KDE SC Sprachpaket sind. Wenn diese in separaten Sprachpaketen sind, muss Launchpad diese manuell zusammenfügen. Kontaktieren Sie David Planella dies durchzuführen.

Wenn ein Paket von universe zu main verschoben wird, muss es erneut hochgeladen werden bevor die Übersetzung in Launchpad importiert wird.

.desktop``Dateien benötigen ebenfalls Übersetzungen. Wir patchen KDELibs, dass die Übersetzungen aus ``.po Dateien geholt werden, auf die durch eine Zeile X-Ubuntu-Gettext-Domain= gezeigt wird und den .desktop``Dateien zur Buildzeit hinzugefügt werden. Eine .pot-Datei für jedes Paket wird während des Builds erzeugt und die .po-Dateien müssen von Upstream heruntergeladen und in das Paket bzw. unsere Sprachpakete gebracht werden. Die Liste von .po-Dateien, die aus KDEs Repositories heruntergeladen werden soll, ist in ``/usr/lib/kubuntu-desktop-i18n/desktop-template-list.

7.4. Bibliothekssymbole

Bibliothekssymbole werden in .symbols Dateien verfolgt um sicherzustellen, dass keine für neue Veröffentlichungen verloren gehen. KDE verwendet C++ Bibliotheken die etwas anders funktionieren als C-Bibliotheken. Debian’s Qt/KDE Team hat Skripte, die dies bewältigen. Schauen Sie sich Working with symbols files wie man diese Dateien erstellt und aktuell hält.